Den perfekten Soundtrack für die grünenden und blühenden Bäume und
Sträucher da draußen liefern gerade meine alten spanischen Freunde La Buena Vida, ein älteres Lied habe ich hier im
Blog schon einmal vorgestellt. Jetzt gibt es eine neue EP, wieder mit
entzückender Musik, allerdings kaum noch mit Orchesterbegleitung, dafür
gibts wieder mehr Gitarren und Trompeten. Aber immer noch großartig.
Nicht nur für den Frühling. Und ich mag die Sprache Spanisch immer noch
nicht gern, aber diese Band lässt alles gut klingen...


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Allo, Darlin' und Moustache Of Insanity aus London kommen exklusiv nach Berlin und bestreiten beim p!o!p kombinat den ersten WeePOP! Label Abend.
Als erste Band an
diesem Abend spielt der Berliner Singer-Songwriter Noël, der mit seinem
Debüt "Wrong Places" bereits 2006 die Kritik verzückte.
Nun ist er mit neuen Songs zurück und wird
mit Sören Schrader (Gaston) sein demnächst erscheinendes zweites Album
"A Fortune
Teller At The Discotheque" beim p!o!p kombinat Abend im NBI vorstellen.
Elizabeth Darling ist Allo, Darlin', kommt ursprünglich aus einem Dorf
bei
Queensland und zog 2005 nach London um dort in der seit drei Jahren
wiederaufkommenden Twee-Pop-Szene Fuß zu fassen.
Durch Auftritte auf dem in England zur Zeit wohl interessantesten
Festival für
Twee-Fans, dem Indietracks Festival in der Nähe von Nottingham, wurde
die Band
wohl spätestens 2008 mit ihrem Song "Emily" zum Liebling der Popkids.
Nur mit einer Ukulele ausgestattet, gelingt es Elizabeth Darling das
Publikum
mit lieblichen Melodien und unterhaltsamen bis ironischen Texten zu
begeistern.
Allo, Darlin' spielen beim p!o!p kombinat berlin am 5. April im NBI
erstmals
mit vollständiger Band.
Moustache Of Insanity beschreiben sich auf ihrer Webseite selbst als
"Some
blokes with beards", was musikalisch eher die Assoziation mit den Fleet
Foxes hervorrufen würde, aber das stimmt nicht. Desweiteren zitieren
sie ein
Statement einer anderen Webseite "a daft combination of twee bedroom
pop
and the Moldy Peaches at their most cutesy" - was musikalisch hier wohl
eher zutrifft. Außerdem passt Twee und bedroom auch sehr gut zum p!o!p
kombinat
berlin, dachten sich Jule und Silke. Das Richtige also für ein
Sonntagskonzert im NBI.
Los geht es ab 20:30 Uhr. Wenn man pünktlich kommt, bekommt man auch ein Stück Kuchen mit Herzen und Sternen.
Und hier noch eine phantastische externe Ankündigung von Rote Raupe.de, herzlichen Dank dafür!

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"So I became the king
the king of all things weak"
(The Dream Song)
Einige Anläufe hat es gebraucht, aber jetzt ist es meins. Jetzt liebe ich sie, die neue Platte "Notes To An Absent Lover" der Kanadier Barzin. Gerade die Gleichförmigkeit der Platte, die Melancholie, die Schwere, die Last und das Dunkle mag ich. Hier wird also eine Trennung verarbeitet. Von A bis Z. Und so traurig es ist, es klingt trotzdem wunderbar, es lullt dich ein und beschützt dich zugleich. Die Texte klingen eigentlich recht simpel gestrickt, aber wirken sehr intim und echt. Deshalb hier ein paar Zitate statt meiner Worte, die dem Zauber nicht gerecht werden können.
"I don't know why I drove so far. I should have stayed where I belonged.
I guess I wanted to see for myself what love looks like when it falls apart."
(When it falls Apart)

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Klassik / Hip Hop / Folk - Nothing you've heard before! But EVERYTHING you want to hear!
Das steht bei Myspace und ich denke: ja, ja, jaaaaaaaaa!
Lost in the Trees ist so ein typisches (amerikanisches) leicht größenwahnsinniges, liebenswürdiges Riesenprojekt eines Solokünstlers, eines Genies, in diesem Fall Ari Picker, der um sich ein Orchester versammelt und als Singer Songwriter alle Musikgenre streift, kurz aufleuchten lässt, um sich dann doch wieder im Folk zu finden. Da gibt es dann sogar zwei wunderschöne klassisch arrangierte epische Instrumentalstücke (Mvt I. Sketch; Mvt II. Sketch), welch ein Künstler würde sich sowas heute trauen? Keiner bisher. Und wohl keiner so vollendet schön. Dann haben wir auch klare Rock-Einflüsse die aber immer wieder wunderschön durch das Orchester gebrochen oder unterstrichen werden. Ich bin begeistert. Schon seit einer Weile, aber jetzt kann ich der werten Leserschaft diese Band aus North Carolina nicht weiter vorenthalten. Und da der Frühling gerade an die Tür klopft, ab auf die Felder und Wiesen und Musik machen, oder wenigstens hören, so wie ich.

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Endlich ist es fertig, das von mir seit letztem Jahr heiß ersehnte Debütalbum der Londoner Band Fanfarlo.
Und wunderschön epochal ist es geworden. Ich liebe diese Band vor allem wegen ihrer grandiosen und originellen Instrumentierung (Trompete, Mandoline, Geige, Melodika...), ihrer warmen Stimmung und dem Hang zur "alles umarmenden Musik", zur großen Geste im intimen Rahmen. Ich liebe sie aber auch für ihrer flotteren Stücke, ich möchte die ganze Zeit dazu umher springen. Und wie so oft habe ich für Hanebüchen meine persönliche Lieblingshymne rausgepickt also nicht die "Tanzkracher". Das Stück heißt "Comets" und geht nach 10mal hören so richtig auf und ich bin zumindest süchtig nach diesem Lied und der ganzen Platte. Und ich meine die ganze Platte - durchgängig. Das ist ja leider selten zu finden.
Schön sind auch immer die Fanfarlo Videos anzuschauen, deshalb habe ich zwei angehangen.
Wenn jetzt noch eine Vinylversion und eine Konzertankündigung für Berlin dazukommen würde, wäre ich rundum glücklich. Mal sehen und in jedem Fall weiterhören und schwärmen.


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Ein großes Herz für Lightning Love. Hier und jetzt sofort.
Tolle Indiepop-Platte.
HERZ.
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Der einzige Moment in dem ich ungern bis gar keine Musik höre ist, wenn ich krank bin. Dann will ich lieber lesen, Filme schauen oder Spiele spielen.
Und wenn ich keine Musik hören mag, mag ich hier auch nicht posten. Es kommt dann irgendwie nicht von Herzen und überhaupt fehlt der Sinn. Die Krankheit ist nun aber so gut wie überstanden und somit kann ich endlich, bevor der Monat Februar hereinbricht, meine Jahrescharts-Aufräumarbeiten beenden. Wie ich mit Schrecken und Erleichterung feststellen konnte, bleibt nur noch eine Band übrig, von deren Platte ich letztes Jahr nichts auf Hanebüchen gepostet habe.
Nicht schlecht, die oberen Plätze sind also alle irgendwo auf diesem Blog wiederauffindbar.
Es bleiben die altehrwürdigen Gebrüder Sparks übrig. Die habe ich in den letzten Jahren immer lieber gewonnen und auch rückwärts entdecke ich immer wieder Perlen aus ihren jungen Jahren. Großartige Band, schönster Pomppop und Texte dem Zeitgeist entsprechend und der Fähigkeit zur Selbstironie. Meine alten-neuen Helden jetzt für euch mit dem großartigen Photoshop Song. Yeah.

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Ich kann nicht warten und muss euch Peter Adams ein Bandprojekt vom gleichnamigen Peter Adams aus Cincinnati ans Herz legen und einfach mal zwischen die noch nicht beendeten Aufräumarbeiten schmeißen (es gehört ja sogar quasi dazu, denn die Platte ist von 2008, nur habe ich sie erst dieses Jahr entdeckt, ein Jammer!). I Woke With Planets In My Face - ist nicht nur ein toller Name für eine Platte, es ist eine vielfältige, grandiose, epochal- bis größenwahnsinnige Platte, die sich nicht mit einem Genrebegriff abspeisen lässt, weil sie alles will und grandioserweise auch alles kann. Und das Stück, welches die epochale Breite und die Größe der Musik noch am besten auf den Punkt bringen kann heißt "Antarctica" und steht hier bereit (und hört die Platte, wenn Euch der Song gefällt, unbedingt!. Schönen Sonntag!

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