Hanebüchen

Try to be speechless for a minute.  

So goodnight, so goodbye: it's dark enough to disappear into - Farewell The Lucksmiths

Yeah, you’re upset
So am I, so am I
I sometimes forget just how seldom you cry
And thus how much I hate it when you do

Yeah, you’re a mess, more or less
So am I
I sometimes forget there are stars in the sky
— So nonchalant, though thoroughly thought through

Say you’re OK
And I’ll say “so am I”
And we’ll call it a day
So goodnight, so goodbye
It’s dark enough to disappear into

What sorry sights we sometimes are
These sameshit nights under stayaway stars
These sameshit nights in the saddest bars
The city lights and the stayaway stars


*******

Ein traumhaftes musikalisches Wochenende steht in den Startlöchern. Und bei diesem trüben Pseudo-Sommerwetter kann man sich auch gut und gerne drinnen aufhalten. Zum Beispiel morgen (11.07.) ab 20h im Bang Bang Club. Die letzten Möglichkeit unsere australischen Helden The Lucksmiths noch einmal live zu erleben, bevor sie getrennte Wege gehen. Dazu gibt es noch weitere tolle Bands wie A Smile and a Ribbon aus Schweden, Uni and her Ukelele aus San Francisco und nicht zu vergessen Gary Olson, der zusammen mit den Lucksmiths Bandmitgliedern Songs der wunderbaren The Ladybug Transistor aufführen wird. Eklusive, einzigartige Konzerte erwarten uns also. Davor und danach gibt es Plattenunterhaltung von den Pop Assistants und p!o!p kombinat berlin, nach den Konzerten darf und soll getanzt werden - Wir werden uns in den Armen liegen!



Und eine wunderbare Sonntagsveranstaltung steht zum Entspannen und Runterkommen - ob all der Emotionen des Vorabends - auch noch an: Nice Day for a Sulk im Godshot (Immanuelkirchstraße 32, Prenzlauer Berg). Dort gibt es ausgewählt schöne und traurige Musik, passend zu (verregneten) Sonntag Nachmittagen zu hören. In gemütlicher Café-Umgebung, mit dem besten Kaffee der Stadt, Kuchen und Plätzchen und natürlich ganz viel Liebe zur Musik.

Stayaway Stars by The Lucksmiths  
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Book Cover by A Smile And A Ribbon  
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Today Knows by The Ladybug Transistor  
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And we can dance like open windows in the evening air...

...ist eine meiner Lieblingszeilen aus dem großartigen Stück "Atlantis", dem letzten Lied des Meisterwerks "Star is just a sun" von der norwegischen Band The White Birch aus dem Jahr 2002. Olle Kamellen? Ja! Gerade wieder entdeckt, also so richtig mit dem Herzen wiederentdeckt. Auch die Nachfolgeplatte "Coming up for air" - meisterlich todtraurigschönherzerwärmend. Neues hat man lange nicht von ihnen gehört (warum?). Die letzte Tour ist auch schon Jahre her (aber war das phantastisch damals in Darmstadt!). Dafür hat Sänger Ola Fløttum ein kleines Nebenprojekt Portrait of David (von dem es gleich auch ein Hörbesipiel gibt), welches aber auch gerade zu schlafen scheint.
Egal - ich erinnere hier an eine meiner Lieblingsbands aus Norwegen, wer sie kennt und liebt darf sich mit mir freuen, wer nicht freut sich hoffentlich ab heute ob der Schönheit ihrer Klänge. Vielleicht ist es das "schwierigste" Lied, welches ich hier nun als Hörbeispiel anhänge, aber es hat sich über die Jahre zu meinem Favoriten gemausert. Das ist tatsächlich großes Kino auf musikalischer Ebene. Also bitte zurücklehnen, Augen schließen und los gehts mit Donau Movies...

You can tell me about the useless sea and we can dance like diamond thieves at the fair.



Let me call you Donau 
like the sea in the river that flows in me 
let me call you blackbird 
you who stole my things and left a ring 

I'll call you chaplin 
you know who you are the laughter in my scar 
I'll call you donau 
if that is your name and calling is your game 

let me call you donau 
let me call you jane or virus in my veins 
let me keep the pictures 
of blue faces on a train the ball inside the chain


Donau Movie by The White Birch  
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Nine Day Wonders by Portrait Of David  
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Look after your wife or go out dancing.

Der Auflege-Hit der Saison kommt aus Schottland von Lord Cut-Glass! Hinter diesem etwas merkwürdigen Projektnamen steckt Alun Woodward, Sänger der leider aufgelösten The Delgados. Und das dazugehörige Video ist ja wohl auch großartig (wer denkt da nicht an Monty Python) und wahnsinnig!



Eine wunderschöne Platte (erinnert teilweise ob der opulenten Instrumentierung an die großen Hymnen von The Delgados) hat der Schotte auch abgeliefert, also unbedingt mal reinhören, zum Beispiel hier, weiter unten.

Aufgelegt wird dieses Stück heute Nacht von mir im King Kong Klub, neben anderen derzeitigen, vergangenen und zukünftigen Lieblingslieder, natürlich in Tanzflächenlautstärke. Meine Mitstreiter sind wie immer Martin Petersdorf, Lea posh!pop und Natalie Stardust, aka Die Vier lustigen Drei.

Darüber hinaus habe ich die große Ehre einen Gast-DJ ankündigen zu dürfen:
Kenji (ihm habe ich hier schonmal einen ganzen Post gewidmet), besser bekannt als die Stimme der The Fairways , The Young Tradition und neu (!) Clay Hips

Was? Die Vier lustigen Drei + Gast DJ Kenji
Wann?  Samstag 20.06.09 ab 22h
Wo? King Kong Klub (nähe Rosenthaler Platz)

Kommt vorbei und tanzt mit uns durch die Nacht...
Kostet nix außer die Tanzschuhe anzuziehen.

Toot Toot by Lord Cut - Glass  
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Nice Day for a Sulk - Musik für Sonntage



Neue Veranstaltungsreihe zur Kaffee und Kuchenzeit:
Sonntag 07.06.09 | 15 Uhr - 20 Uhr

Nice Day For A Sulk
Musik für Sonntage
Godshot Future Urban Coffee Klub | Immanuelkirchstrasse 32 | 10405 Berlin
Tram Knaackstrasse (M2)

DJs: Matze, lea posh!pop, Natalie Stardust & Jule (p!o!p kombinat, Nur Ton)

Eintritt frei.

Und dort gibts den besten Kaffee Berlins, also hin, gemütlich machen und bei schöner Musik den Sonntag genießen.

Sunday, Lovely Sunday by The Fairways  
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p!o!p kombinat berlin präsentiert: The Pains of Being Pure at Heart

The Pains of Being Pure at Heart (NYC)  
+ I Have No Mouth And I Must Scream (D)
+ Aftershowparty Wimp Club (Dresden) & p!o!p kombinat berlin

05. Juni 2009    NBI    

 

p!o!p kombinat berlin präsentiert am Freitag, den 05.06.2009 im NBI ein Konzert der ganz besonderen Art: The Pains Of Being Pure At Heart aus New York / USA machen Halt bei der P!o!p Clubnacht Berlins. Aus diesem besonderen Anlass hat sich das Kombinat DJ-Freunde eingeladen: Der Wimp Club aus Dresden hat die Ehre an diesem Abend den Berliner Popkids zu zeigen wie man in Dresden tanzt. Als weiterer Höhepunkt werden als Support I Have No Mouth And I Must Scream aus Berlin die Band aus Amerika unterstützen.

Einlass ist um 20 Uhr, der Eintritt beträgt 12 Euro (VVK bei Koka 36)

NBI
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin

www.myspace.com/popkombinatberlin
www.myspace.com/thepainsofbeingpureatheart
www.myspace.com/ihavenomouthandimustscream
www.myspace.com/wimpclub

 

THE PAINS OF BEING PURE AT HEART

Alex, Kip, Kurt und Peggy gründeten THE PAINS OF BEING PURE AT HEART im Jahre 2007 in New York. Schon bald waren die ersten Aufnahmen im Kasten. Und bereits einige Gigs, eine EP und limitierte Split-Singles später waren THE PAINS OF BEING PURE AT HEART einer der am meistgenannten Geheimtipps aus der New Yorker Szene.
Die Lobeshymnen verbreiteten sich wellenartig, Attribute wie „absolute Meister des Jangle/Noisepop“ machten derart die Runde, dass Styleblogs auf der ganzen Welt darum stritten, wer der Band den besten Superlativ verleihen konnte. Mit ihrem selbstbetitelten Debüt machen THE PAINS OF BEING PURE AT HEART nun den Schritt nach draußen. Raus aus den Blogs, rein in die Szeneclubs der Welt.
„Mit dabei ist die akustische Angriffslustigkeit von MY BLOODY VALENTINE, die trübe und gleichzeitig süße Art von RIDE, die beschauliche und meist missmutige Annäherung an Lyrics, die einst von THE FIELD MICE perfektioniert werden sollte und die Dynamik vieler früher Amer-Indie Bands der 90er. Doch was wäre all das, ohne die sanfte und einfühlsame Art, die die meisten Sarah Records Bands so spielerisch vormachten (…)“ – allmusic.com



I HAVE NO MOUTH AND I MUST SCREAM

Scheppernde Gitarren verbinden sich mit getriebenem oder lähmenden Schlagzeugspiel, mehr gesungenen als geschriehenen Vocals, lärmenden Basslines. Driften immer wieder ins Krachige ab, verschmelzen Postpunk und Indie mit Shoegaze-Einflüßen. Verwandeln Defatismus in Trotz. Inmitten dieser Noisewand: versteckte, zerbrechliche Popmelodien und interpretationswürdige englischsprachige Lyrics über Selbst-Isolation, Realitätsverlust und Atheismus. Gelegentlich ist rauszuhören, dass die MusikerInnen von IHNMAIMS schon viel Sonic Youth und Pavement gehört haben, und auch das ein oder andere Lied von Modest Mouse. Inspiration des Bandnamens: die gleichnamige Kurzgeschichte des amerikanischen SF-Autors Harlan Ellison über eine verzweifelte Endzeitvision.

WIMP CLUB

Hinter dem Wimp Club verbergen sich die drei Plattendreher Matt, Bob the Bobby & Fiery Jack, die sich mit überschäumendem Enthusiasmus und blauäugiger Naivität zusammengetan haben, um eine Anlaufstelle für Clever Indie, Post-Punk, Art Beat, Twee- und Anorak Jingle Jangle, Shoegazer, Ghetto-Folk und Cuddlecore zu schaffen – eben eine eigene kleine Welt des Wimp Pop in Dresden!

Versehen mit dem Label „klein und fein“ präsentiert der Wimp Club die tollsten Bands der aktuellen Stunde – eine lebhafte, globale Mischung aus heiß gehandeltem Underground-Pop und gereiften C86-Legenden (z.B. The Wave Pictures, Phil Wilson (Ex-June Brides), Cats on Fire, Shirley Lee (Spearmint), Crayon Fields, Liechtenstein, Grimm & The Brothers). Zur anschließenden Aftershow werden die schwarzen Lieblingsscheibchen auf die Teller gepackt. Es darf schuheschauend gewippt oder auch richtig wild gezappelt werden.

Die Club-Reihe findet seit Herbst letzten Jahres jeden Monat im liebenswert hergerichteten Ostpol statt, welcher gleichzeitig einer der schönsten Klubs der Stadt ist. In unregelmäßigen Abständen gibt es von den Wimp Club Djs liebevoll kompilierte handbeschriftete BASF-Cassetten, die dem musikinteressierten Publikum untergejubelt werden.

Stay Alive by The Pains Of Being Pure At Heart  
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The Bats (NZ) & The Early Days (SWE) live @ Bang Bang Club

Heute ist es endlich soweit für die Schweden-Neuseeland-Kombination, neue und alte Helden live im Bang Bang Club!

Präsentiert von den Pop Assistants und p!o!p kombinat berlin:

THE BATS (NZ)
+ THE EARLY DAYS (SWE)




Kommen :)

Castle Lights by The Bats  
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Pop Up 2009...

und ein schneller, verwirrter Eintrag, da gleich der Zug gen Leipzig geht - sowie zwei Lieder, die mir schon lange auf dem Herzen liegen für die Hanebüchen-Seite, von einer Band aus dem Dunstkreis der phantastischen P:ano aus Kanada...ein weiteres Superkollektiv...ein waschechter Tweechor: Gigi. Die haben jetzt nichts mit dem Titel der Musikmesse in Leipzig (die beste Musikmesse der Welt!) zu tun und spielen da leider auch nicht. Aber ganz egal, das alles macht mir gute Laune und die teile ich doch gerne. Und vielleicht sieht man auch ein paar der Leser dann ab heute in Leipzig, oder spätestens zum Messetag am Samstag?! Wenn nicht, hört Gigi und lasst euch nicht von den falschen last.fm. Angaben verwirren, die haben echt keine Ahnung.


Impossible Love by Gigi  
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Alone At The Pier by Gigi  
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In the end you'll end alright.

Mal wieder ein Lieblingslied. Von einem leider etwas durchwachsenem Album der Kanadier Maclean.
Aber dieses Lied, diese Streicher. Vielleicht für einige der Leser nichts besonderes, für mich eine Perle, ein Kleidod.
Und ein paar andere schöne Songs finden sich auch noch auf ihrer neuen Platte "Talker". Ich werde sie wohl bei der nächsten cd.baby Bestellung berücksichtigen. Wenn es schon keine 7" Single dieses Songs geben wird...

When I saw her twirl
It was like a siren inside of me
When I jumped out the door
You came to find me and found me...





Apropo Kanada, heute spielen die zauberhaften Forest City Lovers im Schokoladen, Sonntag die ebenso herzzereißenden Great Lake Swimmers im Festsaal Kreuzberg. Songbeispiele hier und hier im Blog. Kommt alle :)

When I Saw Her Twirl by Maclean  
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I hate the Place, but I go there to see you...

also ab in den King Kong Klub. Heute Nacht mit Lea, Natalie, Martin und mir aka Die Vier lustigen Drei und einer großen, gefüllten Plattentasche (endlich besitze ich so etwas) - mit vielen neuen, alten und zukünftigen Lieblingsliedern, natürlich auf Tanzflächenlautstärke.
Und inklusive diesen Dänen namens Moi Caprice, die dieses wunderbar beschwingte Lied zum Posting beisteuern durften. Ein bisschen Pathos und Mut zur großen Geste muss jetzt auch mal her, zumindest im Nachtleben.
Bis gleich ♥




I Hate The Place, But I Go There To See You by Moi Caprice  
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Only for Heartbroken Lovers Part II

The Montgolfier Brothers - Für mich ein musikalischer Klassiker. Und die wahrscheinlich deprimierenste und zugleich schönste Band in meiner Musiksammlung.
Völlig unterbewertet oder einfach übersehen von vielen. Dabei ist das absolute Schönheit, absolute Intimität, absolute Verzweiflung, absolute Hoffnung verpackt in eine anschmiegsame Stimme und sich wiederholenden ätherischen Musikfragmenten, mit denen man allen Problemen und Schmerzen davonschweben möchte. Das wundervollste an dieser Musik: sie ist einfach echt, sie ist unprätentiös, sie ist ungekünstelt. Hier nur ein Beispiel für eine Vielzahl an großartigen Songs der Engländer. Bitte nicht länger übsersehen...


Inches away and not knowing,
the space we share keeps us both apart.

We'll waste our whole lives, just missing each other.
We'll spend an eternity, just passing each other by...

Inches away from never being lonely,
a chance to share, another human being's time,
needing to belong, to something or someone,
some point of reference, some peace of mind

Inches away from waking beside you,
seeing god's flash-light change your sleeping smile,
into a frown,
as you come round,
the world outside spins slowly, slowly...
and all the time is ours.

Time to re-dress you, undress you,
and all that time is ours...

Inches away from learning to master
the tricks required, the magic compromise,
and failing to hold on, to that precious someone.
aching your way through, (the last moments)
the final unintended smile...

Inches away from, watching you leave me,
and never quite understanding, all the reasons why...


Inches Away by The Montgolfier Brothers  
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